118 m hoch über der Stadt Koblenz am Zusammenfluss von Rhein und Mosel thront die Festung Ehrenbreitstein. Darunter liegt der Stadtteil Ehrenbreitstein mit etwa 2000 Einwohnern. Ursprünglich befand sich an der Stelle der Festung eine Burg des Kurfürsten von Trier. In der heutigen Gestalt wurde die Festung unter preußischer Leitung neu errichtet. Heute gehört die Festung Ehrenbreitstein dem Land Rheinland-Pfalz. Sie beherbergt das Landesmuseum Koblenz, eine Jugendherberge, das Ehrenmal des Heeres sowie verschiedene Verwaltungsstellen.

Seit 2002 gehört sie zum "Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal". Jährlich Anfang August ist die Festung Ehrenbreitstein Zentrum des Feuerwerkes "Rhein in Flammen". Im Sommer finden zahlreiche Open-Air-Konzerte von Klassik bis Rock dort statt. Z. Zt. ist die Festung jedoch eine große Baustelle. Anlässlich der Bundesgartenschau 2011 wird an allen Plätzen, Gebäuden und Festungsstellen gewerkelt. Weiterhin geöffnet sind jedoch der Schlosshof sowie das Restaurant. Die Seilbahn, die ebenfalls zur BUGA zwischen Innenstadt und Festung Ehrenbreitstein gebaut wurde, ist bereits ab Sommer 2010 in Betrieb. Zwischen Rhein und Festung, rechtsrheinisch am Deutschen Eck, liegt der Koblenzer Stadteil Ehrenbreitstein mit knapp 2000 Einwohnern. Dort befindet sich das Koblenzer Rheinmuseum, wo man vieles über die Kulturlandschaft Rhein erfahren kann. Ehrenbreitstein wurde 1937 zu Koblenz eingemeindet. Die Altstadt von Ehrenbreitstein gehört wie auch die Festung zum Unesco-Kulturerbe Oberes Mittelrheintal. Sehenswert sind das Kapuzinerkloster und der Martin-Gropius-Bau.

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