Die Museen in Koblenz bieten Besuchern ein reiches Besichtigungsprogramm. Am Münzplatz befindet sich das Geburtshaus Fürst Metternichs. Es wurde 1674 erbaut und nach schweren Kriegszerstörungen Mitte der 1970er Jahre wieder errichtet. Das Gebäude beherbergt ein Museum für Kunstgegenstände. In regelmäßigen Abständen finden Wechselausstellungen statt. Im Deutschherrenhaus, einem Relikt des Schlosses des Deutschen Ritterordens, können Besucher das Ludwig-Museum besichtigen. Gezeigt wird zeitgenössische Kunst. Das Hauptaugenmerk des Museums liegt auf französischer Malerei.

Im Jahre 2001 wurde auf dem Gelände des einstigen Ausbesserungswerkes für Schienenfahrzeuge im Koblenzer Stadteil Lützel das Deutsche Bahnmuseum eröffnet. In der Außenstelle des Verkehrsmuseums Nürnberg können mehr als 20 Lokomotiven und Eisenbahnwagen bestaunt werden. Am Florinsmarkt hat im einstigen Kauf- und Danzhaus das Mittelrheinmuseum Quartier bezogen. Das Museum geht auf eine Sammlung des Pfarrers und Lehrers Joseph Gregor Lang aus dem frühen 19. Jahrhundert zurück. Zu sehen sind Gemälde und Skulpturen des 12. bis 20. Jahrhunderts. Besondere Beachtung verdienen Koblenzer Künstler, niederländische Malerei und Werke der Rheinromantik.

Die beinahe vollständig erhalten gebliebene Festung Ehrenbreitstein beherbergt das Landesmuseum. Das 1956 gegründete Museum beschäftigt sich, neben der Festungsgeschichte, mit dem Weinbau, der Fischerei und der Sektherstellung in Koblenz sowie mit archäologischen Fundstücken. Am Fuße der Festung, im Stadtteil Ehrenbreitstein, kann das Rheinmuseum besucht werden. Die Ausstellung dokumentiert das Leben am Fluss mit all seinen Facetten. In der Wambachstraße befindet sich das Geburtshaus der Mutter Ludwigs van Beethovens. Besichtigt werden kann die weltgrößte sich in Privatbesitz befindliche Beethovensammlung. In den historischen Mauern des Forts Konstantin im Stadtteil Karthause wurde im Jahre 2001 das Rheinische Fastnachtsmuseum eröffnet.

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